Archiv für die Kategorie Ich lerne
Notfall – Medikamente, heute : Actilyse (Thrombolytikum)
Veröffentlicht von Admin Rettd in Ich lerne, Notfall - Medikamente am Mai 1, 2011
Wirkstoff ist rtPA ( recombinat tissue plasminogen activator )
Indikation:
Lungenembolie, AMI (Akuter Myokard Infarkt)
Wirkungsweise:
Auflösung von Thromben durch Abbau von Fibringerinnseln und Umwandlung von an Fibrin gebundenes Plasminogen zu Plasmin
Nebenwirkungen:
Gerinnungsstörungen, gastrointestinale Blutungen, Zahnfleisch-und Nasenbluten, Reperfusionsarrythmien, Embolie durch den gelösten Thrombus, allergische Reaktionen
Kontraindikationen:
Schwere Blutungen nach Verletzungen oder Operationen die kurz zurückliegen, bekanntet zerebrale Blutungen, Ulcus ventrikuli oder duodeni während der letzten 3 Monate. Apoplex während der letzten 6 Monate!
Applikation i.v. und es erfolgt gleichzeitig auch eine Heparin (Liquemin) Therapie. Eine Lysetherapie sollte immer auch unter 12 Kanal EKG erfolgen.
Praktikum vorbei und morgen wieder Schule
Veröffentlicht von Admin Rettd in Doccheck News, Ich lerne, Offtopic, Rettungsassistent am Mai 1, 2011
So 4 Wochen Intensivstation sind vorbei und es war total interessant. Ich werde zu gegebener Zeit hier darüber berichten. Jo jetzt beginnt wieder die Schulzeit und ich muss sagen es sind noch 6 Wochen bis zur Rettungssanitäter-Prüfung. Morgen gibts erstmal ein Testat zum Thema “Respiratorische Notfälle” und da will ich mal wieder bisschen testen was so an Wissen hängengeblieben ist. Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Osterfest
P.S.: Vor kurzem habe ich einen Blog bei Doccheck eröffnet und ich würde mich freuen wenn ihr da demnächst voten würdet. Unter allen Votern wird einPreis verlost
Wichtige Antidote und ihre Indikation
Veröffentlicht von Admin Rettd in Ich lerne, Offtopic, Rettungsassistent am März 18, 2011
Aus aktuellem Anlass, möchte ich noch einmal die mir am wichtigsten erscheinenden Antidote und ihre Indikation vorstellen. Das Antidot oder auch Gegengift ist ein Gegenmittel zu Giften, Toxinen, Medikamenten oder anderen Substanzen , die auf einen Organismus Einfluss nehmen. Ich möchte hier mehr oder weniger auf die Antidote im Rettungsdienst eingehen.
Atropin
- Wirkstoff ist Atropinsulfat. Es wird als Antidot bei einer Vergiftung mit Alkylphosphaten (z.B. E 605) gegeben. Alkylphosphate sind Acetylcholinesterasehemmer. Durch Hemmung des Enzyms Acetylcholinesterase wird der Abbau von Acetylcholin im synaptischen Spalt verhindert. Acetylcholin ist für die Übertragung des Parasympathikus zuständig. Wenn Acetylcholin nicht mehr abgebaut werden kann, ist der Parasympathikus also sehr aktiv. (Hypersalivation, Bradykardie, Hypotonie, Magenkrämpfe mit blauem Erbrechen, Miosis, Dyskrenie und Bronchospasmus)
Narcanti
- Eine Bloggerkollegin hat einmal gesagt : ” Jeder Junkie kriegt Narcanti” und zwar hier ->klick. Narcanti wird bei Intoxikationen mit Opiaten eingesetzt (z.B. Morphin). Solche Intoxikationen sind an Bradypnoe (stark verlangsamter Atmung), Miosis und sehr tiefen Atemzügen zu erkennen. Opiate lösen Atemdepressionen aus und dämpfen zentral. Vorsicht ist jedoch geboten bei der Gabe, da Narcanti eine geringere Halbwertzeit hat als die Opiate. Dadurch kann es vorkommen das der Patient nach der Gabe später wieder in den Zustand der Opiatintoxikation fällt.
4 -DMAP
- 4 – DMAP entkoppelt die Zyanide vom Eisen am Hämoglobin, in dem es Hämoglobin [ II wertiges Eisen] in Methämoglobin [ III - wertiges Eisen] umwandelt. Die Verbindung von Methämoglobin und Zyanid ist reversibel. Zwischen den Bestandteilen (Hb, MetHb und Zyanid) besteht ein Gleichgewichtsbestreben. Das Zyanid bindet sich jetzt an das Methämoglobin, das in 30 % iger Konzentration vorhanden ist. Durch das Zuführen von Schwefel kann der körpereigene Entgiftungsmechanismus gesteigert werden. Dies geschieht unmittelbar nach der Gabe von 4-DMAP mit Natriumthiosulfat. Indikationen sind Intoxikationen mit Blausäure, Zyanid und Schwefelwasserstoff.
Acetylcystein
- Eingesetzt wird Acetylcystein bei akuten Paracetamol-Überdosierungen, bei denen es Leberschäden abwenden oder abschwächen kann. Acetylcystein stellt dem Körper Cystein zur Verfügung, welches er zur Bildung von Glutathion benötigt. Glutathion spielt eine wichtige Rolle in der Biotransformation schädlicher Substanzen(Entgiftung).
Anexate
- Wirkstoff ist Flumazenil. Anexate werden eingesetzt bei Intoxikationen oder unerwünschten Reaktionen auf Benzodiazepine. (z.B. Diazepam)
Ich hoffe ich konnte somit einen kleinen Einblick in die Rubrik Antidote geben.
Anatomie zum anfassen, Stichwort: Gynäkologie
Veröffentlicht von Admin Rettd in Anatomie zum anfassen, Ich lerne, Rettungsassistent am März 15, 2011
Heute hatten wir in der Schule ein sehr schönes Thema, wo wir auch mal anfassen konnten. Es handelte sich um die Gynäkologie, speziell die Geburt und der weibliche Zyklus. Bitte nicht darauf schliessen das wir Frauen anfassen durften, auch wenn es einigen von uns sicher gefallen hätte. Dozentin war eine Hebamme die uns von ihren Erfahrungen in der Geburtshilfe berichtete und uns so einiges über die Menstruation, die Empfängnis und die Geburt beibrachte. Der Knüller waren 2 Plazenten (Mutterkuchen) die sie uns mitgebracht hatte von 2 Geburten der vorangegangenen Nachtschicht. Also einmal Anatomie zum anfassen bitte.
Zur Plazenta:
Die Plazenta (lat. placenta „Kuchen“, dt. auch „Mutterkuchen“) ist ein bei allen weiblichen höheren Säugetieren (Eutheria) und manchen Beutelsäugern (Metatheria) bei der Trächtigkeit (Schwangerschaft) vorhandenes Gewebe in der Gebärmutter. Eine analoge Struktur stellt die Dottersack-Plazenta der Grundhaie dar, die ebenso wie die Plazenta der Säugetiere der Versorgung der Embryonen dient.[1]
Sie besteht sowohl aus embryonalem als auch aus mütterlichem Gewebe. Die Plazenta entsteht, indem embryonales Gewebe in die Schleimhaut des Uterus einwächst. Sie stellt die Versorgung mit Nährstoffen, die Entsorgung von Exkretionsprodukten und den Gasaustausch des Embryos bzw. Fötus sicher. Die Verbindung zwischen Embryo und Plazenta erfolgt über die Nabelschnur.
Anders als alle anderen menschlichen Organe, die erst nach einer ausreichenden Entwicklungs- und Reifungsperiode ihre Funktion aufnehmen, muss die Plazenta ihr eigenes Wachstum steuern und parallel dazu volle Funktionstüchtigkeit entwickeln. Mehr…..
Eine Plazenta war normal ausgebildet, während die andere etwas verändert war. Bei der veränderten Plazenta ist deutlich zu erkennen das eine Seite normal aussieht und die andere Seite auf einen 2. Embryo hindeutet.
Heute in der Schule….
Veröffentlicht von Admin Rettd in Ich lerne, Rettungsassistent am März 10, 2011
ging es um den Schmerz. Also den Schmerz allgemein, wie wird er ausgelöst, wo wird er ausgelöst und wie oder was passiert überhaupt. Dann hab ich noch 2 Bildchen zum Thema.
Hier ein kleiner Auszug:
“…Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebsschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen beschrieben wird. Unterschied zwischen emotionalen und sensorischen Aspekten. Somatischer Schmerz, Visceraler Schmerz. Analgesie und Medikamente zur Analgesie…”
Neue kleine Rubrik und das wöchentlich
Veröffentlicht von Admin Rettd in Ich lerne, Notfall - Medikamente, Rettungsassistent am März 10, 2011
So, da es nun so ein bissel ans eingemachte geht werde ich mich einem Thema widmen das in der Notfallmedizin einiges abdeckt, die Notfallmedikamente. Jede Woche werde ich hier eines “vorstellen” um es mir auch etwas leichter zu machen das ganze erlernte mal zu schreiben.
Medikament Nr.1
Handelsname: Adalat
Wirkstoff: Nifedipin, 10 mg pro Kapsel
Indikationen: hypertone Krise, Angina pectoris
Wirkung: Calciumrezeptor-Antagonist mit geringer Wirkung auf das Reizleitungssystem des Herzens
Dosis: Kapsel zerbeißen oder einstechen und sublingual ausdrücken; als Depotgabe eine Kapsel komplett schlucken
Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Flush, RR-Abfall, selten Stenokardien
Kontraindikationen: Hypotonie, Schock, Gravidität, Eklampsie
Referat Höhenkrankheit
Veröffentlicht von Admin Rettd in Ich lerne am März 9, 2011
Vortrag zum Thema Höhenkrankheit
Definition
Allgemein kann man die Höhenkrankheit folgendermassen definieren:
„ Die Höhenkrankheit ist ein Symptomenkomplex, der durch die Luftdruckveränderungen mit zunehmender Höhe, bei nicht adaptierten Personen auftreten kann. Also kommt sie vor bei der Überwindung von grossen Höhenunterschieden.“
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Morgen Testat
Veröffentlicht von Admin Rettd in Ich lerne, Prüfung, Rettungsassistent am Oktober 7, 2010
Jaha, morgen ist es wieder soweit und wir “dürfen” 2 Testate schreiben. Das erste wird sich mit der Notkompetenz und der Beurteilung von Verletzten und Kranken befassen, während das zweite sich um die Anatomie dreht. Ich hab mal wieder schrecklich viel gelernt und hoffe ihr drückt mir die Daumen
Fachwissen
Veröffentlicht von Admin Rettd in Ich lerne, Offtopic, Praktikum, Rettungsassistent am September 21, 2010
Joa was soll ich schreiben, etwas langweilige Themen sind dran wie
- Notkompetenz
- Führungslehre
- Gesetze :bäh:
usw. , usw. Aber es wird bald wieder spannend werden spätestens wenn die Praktika losgehen und etwas andere Themen beginnen. In Anatomie, Pathologie und Physiologie gings ums Gewebe, die Muskeln und die Knochen.
So bin mal wieder am lernen, morgen dann mehr.
Ja endlich Wochenende
Veröffentlicht von Admin Rettd in Ich lerne, Rettungsassistent am September 10, 2010
So nun die erste “richtige” Woche vorbei auf meiner Schule und ziehe eine kleine Bilanz. Neben vielen lustigen Dingen die wir gehört haben, wie zum Beispiel den Patienten erst defibrillieren und dann schauen ob er atmet^^, sind uns doch viele neue Dinge um die Ohren geflogen.
Neben der Anatomie, Physiologie und Pathologie bekam ich auch einen ersten Einblick in die Gesetze wie Rettungsassistentengesetz und Ausbildungs-und Prüfungsverordnung. Heute war die Lagerungstechnik dran und es war auch sehr interessant. Nun aber erstmal Wochenende mit vieeeel lernen denn nächste Woche drei Testate schreiben.








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